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Firmengründung Singapur – oder Stiftung gründen

Firmengründung Singapur: Allgemeines

Singapur lockt mit niedrigen Steuersätzen (siehe unten), bestimmte Geschäftstätigkeiten (Offshore-Finanzservice) werden mit einem Standartsatz von 10% besteuert. Ausländische Einkommen (Offshore Gesellschaften) sind sogar steuerfrei. Außerdem fördert Singapur gezielt Technologien durch reichhaltige Investitionsförderung bei realer Unternehmensansiedlung (EDB: Economic Development Bord). Bei verbundenen Unternehmen: Reine Beteiligungserlöse (Dividenden der ausländischen Tochter) bleiben steuerfrei, sofern der ausländische Staat (Tochterstaat) die Tochter mit mindestens 15% besteuert.

Firmengründung Singapur und rechtswidrige Zwischengesellschaft vermeiden

Eine rechtswidrige Zwischengesellschaft liegt bei einer reinen Briefkastengesellschaft, ohne Substanz Escape, vor und/oder wenn der Eindruck entsteht, dass die Gesellschaft z.B. von Deutschland aus „ferngesteuert“ wird.

-Bei Einsatz eines Treuhand-Direktors Singapur (Artikel 5 DBA: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der Betriebsstätte):

Kein Nominee- oder „Frühstücks-Direktor“, sondern lokal ansässige natürliche Person in Singapur, die als Direktor „aktiv tätig ist“ und Verträge unterzeichnet.

Alternativ: Angestellter Direktor in Singapur, mit Angestelltenvertrag zur Gesellschaft, Abführung von Lohnsteuer- und Sozialabgaben (kann unsere Kanzlei auf Wunsch stellen).

Es muss in jedem Falle die Annahme verhindert werden, dass die Gesellschaft z.B. von Deutschland aus „ferngesteuert“ wird.

Davon abweichend: Eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen, eine Bauausführung länger als 9-12 Monate oder ein Land-oder forstwirtschaftlicher Betrieb löst immer eine Betriebsstätte im Sitzstaat aus, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung.

-Geschäftssitz in Singapur: Ein reines Registered Office ist kein Geschäftssitz im Rahmen der Missbrauchsregeln (Verdacht der Briefkasten-Firma). Es sollte zumindest ein Headoffice (zustellbare Postadresse, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme mit dem Namen der Gesellschaft, kein Anrufbeantworter, Faxdienst, Postweiterleitung) in Singapur installiert werden. Den Vertrag sollte der Direktor zeichnen. Ergänzend bieten wir komplette Bürolösungen an bzw. virtuell Office plus voll eingerichtetes Büro.

Steuerrechtlich gelten die „Fremdvergleichsgrundsätze“ bei der notwendigen Ausgestaltung des Geschäftssitzes.

-Zwei-Konten-System:  Es muss eine Lösung gefunden werden, bei der unsere Mandanten alleinigen Zugriff auf das Vermögen/Konto der Auslandsgesellschaft haben. Auf der anderen Seite muss bei Einsatz eines Treuhand- oder angestellten Direktors dieser einen eingeschränkten Zugriff auf das Konto haben, um laufende Verbindlichkeiten (staatliche Gebühren, Headoffice usw..) bedienen zu können. Wir bieten hier als ideale Lösung unser Zwei-Konten-System an: 1. Haupt-Gesellschaftskonto: Hier gehen alle Einnahmen ein. Kontovollmacht hat gemäß Gesellschafterbeschluss allein der Mandant. 2. Konto: Direktor-Konto: Hier hat der Direktor und der Mandant Kontovollmacht. Der Mandant sorgt dafür, dass durch Überweisung vom Haupt-Gesellschafter- an das Direktor-Konto ausreichend Guthaben auf dem Direktor-Konto verbleibt, um laufende Ausgaben vom Direktor tilgen zu können.

-Es muss sichergestellt werden, dass die Buchhaltung, notwendige Meldungen (z.B. Annual Return) und Jahresabschluss von einer Steuerkanzlei in Singapur realisiert werden

Firmengründung Singapur und ordentlicher Geschäftssitz Singapur

Wir bieten die Anbindung an ein Business Center in Singapur: Firmenschild, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme auf den Namen der Gesellschaft, Fax, Postadresse, Postweiterleitung.

Auf Wunsch zeitweise oder dauerhafte Anmietung der voll eingerichteten Büroräume im Business Center Singapur.

Dienstleistung virtuell Office Plus: Virtuell Office (wie oben) plus 30 Std. Büro-oder Konferenzraumnutzung pro Monat.

Business Center Singapur von außen
Business Center Singapur: Büro mit zwei Arbeitsplätzen
Business Center Singapur: Konferenzräume

Firmengründung Singapur und Steuern

Steuern für Erträge von Offshore-Finanzgeschäften betragen 10%. Der Spitzensteuersatz liegt bei 17% Ertragssteuern, wobei der Höchststeuersatz erst bei einem Ertrag von 320.000,00 USD erreicht wird:

Neugründungen Singapur:

  • First $100,000: Keine Steuern
  • $100,001 to $300,000 : 8,5% Steuern
  • Thereafter a Flat Rate of 17%

Bereits bestehende Gesellschaften Singapur:

Eingangssteuersatz liegt bei 4,5% Steuern, ansonsten gleiche Progression wie oben.

Ausgenommen von der Besteuerung sind alle ausländischen Einkommen (Prinzip der exempted Company, Offshore Company). Allerdings gelten die Regelungen bestehender Doppelbesteuerungsabkommen NICHT für exempted Companies/ Non Resd. Companies. Soll also die Abschirmwirkung eines DBAs greifen (z.B.im Rahmen der Quellensteuer bei verbundenen Unternehmen) und/oder soll sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte im Ausland auf der Grundlage 5 DBA definieren, so müsste die Gesellschaft Geschäfte in Singapur tätigen. Ein Lösungsansatz wäre in diesem Kontext die Zwischenschaltung einer EU Holding (vgl. unten), sofern verbundene Unternehmen in der EU.

Firmengründung Singapur und Singapur als Holdingstandort

Reine Beteiligungserlöse (Dividenden der ausländischen Tochter) bleiben steuerfrei, sofern der ausländische Staat (Tochterstaat) die Tochter mit mindestens 15% besteuert. Am Beispiel einer deutschen Tochter würde das bedeuten: 5% Quellensteuer in Deutschland (gemäß DBA Deutschland- Singapur, sofern deutsche Kapitalgesellschaft) und keine Besteuerung der Dividenden bei der Holding in Singapur.

Natürlich darf es sich bei der Singapur Holding nicht um eine rechtswidrige Zwischengesellschaft handeln und es muss per Definition das Doppelbesteuerungsabkommen greifen.

Firmengründung Singapur und Betriebsstättenbegriff nach DBA

Singapur unterhält mit Deutschland und vielen anderen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), im Gegensatz zu z.B. Hong Kong. Bei Anwendung des Deutschen Steuerrechts (viele Länder kennen analoge Regelungen) definiert sich eine steuerliche Betriebsstätte in Deutschland nicht unter Wirkung von §§ 12/13 AO, sondern allein über Artikel 5 des DBA:

Artikel 5 DBA Deutschland- Singapur :

(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck „Betriebstätte“ eine feste Geschäftseinrichtung, in der die Tätigkeit des Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird.

(2) Der Ausdruck „Betriebstätte“ umfasst insbesondere:

  1. einen Ort der Leitung,
  2. eine Zweigniederlassung,
  3. eine Geschäftsstelle,
  4. eine Fabrikationsstätte,
  5. eine Werkstätte,
  6. ein Bergwerk, einen Steinbruch oder eine andere Stätte der Ausbeutung von Bodenschätzen,
  7. eine Bauausführung oder Montage, deren Dauer zwölf Monate überschreitet.

(3) Als Betriebstätten gelten nicht:

  • Einrichtungen, die ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens benutzt werden;
  • Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung unterhalten werden;
  • Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten werden, durch ein anderes Unternehmen bearbeitet oder verarbeitet zu werden;
  • eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen Güter oder Waren einzukaufen oder Informationen zu beschaffen;
  • eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen zu werben, Informationen zu erteilen, wissenschaftliche Forschung zu betreiben oder ähnliche Tätigkeiten auszuüben, die vorbereitender Art sind oder eine Hilfstätigkeit darstellen.

(4) Ist eine Person – mit Ausnahme eines unabhängigen Vertreters im Sinne des Absatzes 5 – in einem Vertragstaat für ein Unternehmen des anderen Vertragstaates tätig, so gilt eine in dem erstgenannten Staat gelegene Betriebstätte als gegeben, wenn die Person eine Vollmacht besitzt, im Namen des
Unternehmens Verträge abzuschließen, und die Vollmacht in diesem Staat gewöhnlich ausübt, es sei denn, daß sich ihre Tätigkeit auf den Einkauf von Gütern oder Waren für das Unternehmen beschränkt.

(5) Ein Unternehmen eines Vertragstaates wird nicht schon deshalb so behandelt, als habe es eine Betriebstätte in dem anderen Vertragstaat, weil es dort seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder einen anderen unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Personen im Rahmen ihrer ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln. Allein dadurch, daß eine in einem Vertragstaat ansässige Gesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder von einer Gesellschaft beherrscht wird, die in dem anderen Vertragstaat ansässig ist oder dort (entweder durch eine Betriebstätte oder in anderer Weise) ihre Tätigkeit ausübt, wird eine der beiden Gesellschaften nicht zur Betriebstätte der anderen.

Firmengründung Singapur und Bankgeheimnis

Das Bankgeheimnis Singapurs ist in der Verfassung verankert und eines der tragenden Säulen des Stadtstaates. Rechtshilfeersuchen anderer Staaten scheitern, außer es wird der Nachweis erbracht, dass es sich um Gelder aus Geldwäsche oder Drogenhandel handelt.

Unsere Dienstleistungen im Rahmen Firmengründung Singapur

  • Gründung der Singapur Company, Registereintrag
  • Domizilierung der Gesellschaft
  • Ordentlicher Geschäftssitz Singapur: Anbindung an Business Center (Firmenschild, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme mit dem Namen der Gesellschaft, Faxdienst, Postweiterleitung) bis Büroräume
  • Eröffnung eines Geschäftskontos bei einer großen Bank in Singapur
  • Stellung Company Secretary
  • Auf Wunsch: Stellung eines Treuhand-Direktors (5 DBA: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der steuerlichen Betriebsstätte, sofern keine Produktionsstätte, keine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 9 Monate Dauer, dann immer Betriebsstätte in Singapur, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung). Ein Anwalt mit gewöhnlichen Aufenthalt in Singapur tritt treuhänderisch, also nur nach „außen“, als Direktor der Gesellschaft auf
  • Auf Wunsch: Stellung eines Treuhand-Shareholders (In- oder ausländische Gesellschaft tritt treuhänderisch als Shareholder der Gesellschaft auf)
  • Auf Wunsch: Privatkonto-Eröffnung (Nur in Verbindung mit Gesellschaftsgründung)
  • Steuerliche Gestaltung bei verbundenen Unternehmen, Zwischenschaltung einer EU Holding
  • Vermittlung an Steuerberater-Kanzlei Singapur
  • Bei realer Betriebsstättenverlagerung: Anträge auf Subventionen, Antrag auf völlige Steuerfreistellung für die ersten 3 Jahre, Hilfe bei der Suche nach Büroräumen/Produktionsstätten.

Die Gründung einer Singapur INC dauert ca. 14 Tage.

Die Gebühren richten sich nach den Dienstleistungen, bitte fragen Sie nach.

Wirkung des §8 AStG bei Anwendung des Deutschen Steuerrechts

Im Kern regelt das deutsche Außensteuergesetz in 8 AStG, dass eine Besteuerung beim deutschen Anteilseigner stattfindet (mit Einkommenssteuer und keine Abgeltungssteuer, sofern natürliche Person), wenn dieser beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt (Mehrheits-Eigner, also über 50% Anteile), die Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt ist, also unter 25% Ertragssteuer. Diese „fiktive Ausschüttungsbesteuerung“ deutet, dass auch dann beim deutschen Anteilseigner besteuert wird, wenn nicht ausgeschüttet wird.

Ist der Anteilseigner in diesem Kontext eine deutsche juristische Person, so erfolgt die fiktive Besteuerung mit Körperschaftssteuer beim Anteilseigner. Im Gegensatz: Greift die Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG nicht (Basisgesellschaft generiert aktive Einkünfte und/oder kein Niedrigsteuerland), so erfolgt die Ausschüttungsbesteuerung mit Abgeltungssteuer, sofern der Anteilseigner eine natürliche Person ist. Ist der Anteilseigner in diesem Kontext juristische Person, so erfolgt bei DBA-Sachverhalten die steuerfreie Vereinnahmung beim Anteilseigner unter Abzug der Quellensteuer im Sitzstaat der Basisgesellschaft.

Vermeidung der Hinzurechnungsbesteuerung bei nur passiven Einkünften der Basisgesellschaft

  • Es wird ein Treuhand-Shareholder (ausländische Gesellschaft) vorgeschaltet
  • Der Mehrheits-Eigner ist als natürliche oder jur. Person nicht in Deutschland ansässig im Sinne. Die meisten Länder kennen keine analoge Regelung wie die deutsche Hinzurechnungsbesteuerung, außer USA.

Da Singapur ein Niedrigsteuerland im Sinne 8 AStG ist, greift die Hinzurechnungsbesteuerung nach §8 AStG, sofern passive Einkünfte und ein Deutscher hält mehr als 50% Anteile. In einem solchen Fall ist es ratsam eine andere Auslandsgesellschaft als Mehrheitseigner vorzuschalten oder die Anteile treuhänderisch halten zu lassen. Wir bieten entsprechende Lösungen an. Viele andere Länder kennen analoge Gesetze wie das Deutsche Außensteuerrecht („Regelungen der Hinzurechnungsbesteuerung bei beherrschenden Einfluss eines Inländers auf die Auslandsgesellschaft, bei nur passiven Tätigkeiten“).

Vorteile einer Firmengründung in Singapur

Die Firmengründung in Singapur bietet zahlreiche steuerliche Vorteile, die diese Stadt zu einem attraktiven Standort für Unternehmen machen. Singapur bietet eines der niedrigsten Steuersätze weltweit, was Unternehmen dazu ermutigt, hier zu investieren. Die niedrigen Steuersätze tragen erheblich zur Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei, die sich in Singapur niederlassen.

Zu den steuerlichen Vorteilen gehören unter anderem die niedrige Körperschaftsteuer von 17%, die Möglichkeit zur steuerfreien Rückführung von Gewinnen und Dividenden, sowie die Möglichkeit von Doppelbesteuerungsabkommen, die Unternehmer vor doppelter Besteuerung schützen. Darüber hinaus bietet Singapur ein einfaches und transparentes Steuersystem, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Steuerpflichten zu verstehen und zu erfüllen.

Zusätzlich zu den steuerlichen Vorteilen bietet Singapur ein erstklassiges Business Center und die Möglichkeit, ein virtuelles Office zu nutzen, was die Gründung und Verwaltung eines Unternehmens erleichtert.

Voraussetzungen für die Firmengründung in Singapur

Für die Firmengründung in Singapur müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Eine dieser Bedingungen ist die Notwendigkeit eines aktiven, lokal ansässigen Treuhand-Direktors. Dieser Treuhand-Direktor muss seinen Wohnsitz in Singapur haben und die Verantwortung für die Geschäftsleitung übernehmen. Zudem ist ein Geschäftssitz in Singapur erforderlich, um die Firmengründung zu ermöglichen. Dieser Geschäftssitz dient als physische Adresse für das Unternehmen und muss in Singapur registriert sein. Darüber hinaus ist in Singapur ein Zwei-Konten-System vorgeschrieben, das heißt, dass jede Gesellschaft verpflichtet ist, mindestens ein Bankkonto bei einer inländischen Bank in Singapur zu führen.

Wenn Sie daran interessiert sind, in Singapur ein Unternehmen zu gründen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle diese Voraussetzungen erfüllen. Unser professionelles Beratungsteam kann Sie durch den gesamten Gründungsprozess führen und sicherstellen, dass alle erforderlichen Bedingungen erfüllt sind, damit Ihre Firmengründung in Singapur erfolgreich verläuft.

Steuern

Singapur bietet attraktive Steuerbestimmungen für Firmengründungen. Um eine Firma in Singapur zu gründen, muss mindestens ein Direktor, der in Singapur ansässig ist, benannt werden. Außerdem benötigen Unternehmen eine Registrierungsadresse in Singapur, können aber auch die Dienste einer Firmengründungsagentur in Anspruch nehmen.

Für Neugründungen in Singapur gilt ein Steuersatz von 17%, während bestehende Gesellschaften je nach ihrem Gewinn Steuersätze zwischen 0% und 17% unterliegen. Ausländische Einkommen sind in Singapur unter bestimmten Bedingungen von der Besteuerung ausgenommen.

Singapur kann auch als Holdingstandort genutzt werden, da keine Kapitalertragssteuer, keine Erbschaftssteuer und keine Quellensteuer auf Dividenden anfallen. Um Singapur als Holdingstandort zu nutzen, muss die Firma mindestens 25% Beteiligung an verbundenen Unternehmen haben und entscheidende Geschäftsentscheidungen in Singapur treffen.

Bankgeheimnis

In Singapur, das für sein Bankgeheimnis bekannt ist, spielt dieses eine wichtige Rolle im Kontext der Firmengründung. Unternehmen können von dem hohen Maß an Diskretion und Vertraulichkeit profitieren, das das Bankgeheimnis bietet, wenn es um ihre finanziellen Angelegenheiten geht. Dies schafft eine attraktive Umgebung für Unternehmer, die nach einem sicheren und stabilen Standort für ihre Geschäftstätigkeiten suchen.

Das Bankgeheimnis Singapurs hat auch Auswirkungen auf die Steuerbelastung von Unternehmen. Singapur verfügt über niedrige Steuersätze und steuerliche Anreize für Unternehmen, was es zu einem beliebten Ziel für internationale Geschäftsaktivitäten macht. Das Bankgeheimnis ermöglicht es Unternehmen, ihre finanziellen Transaktionen und Vermögenswerte diskret zu handhaben, was wiederum die steuerliche Effizienz verbessern kann.

Arten von juristischen Personen in Singapur

In Singapur gibt es verschiedene Arten von juristischen Personen, die für Unternehmensgründungen genutzt werden können. Zu den gängigsten zählen die Private Limited Company (Pte Ltd), Limited Liability Partnership (LLP), Partnership, Sole Proprietorship und Public Company Limited by Guarantee.

Die Private Limited Company ist die beliebteste Wahl und bietet den Vorteil einer separaten Rechtspersönlichkeit, begrenzter Haftung und steuerlichen Vorteilen. Die Gründungsanforderungen umfassen die Einreichung von Unternehmensdokumenten und die Benennung von Direktoren und Aktionären.

Die Limited Liability Partnership vereint die Vorteile einer Partnerschaft mit begrenzter Haftung, während die Partnerschaft und der Sole Proprietorship für kleinere Unternehmen geeignet sind, die weniger formalisiert sind.

Die Gründungsanforderungen variieren je nach Art der Geschäftseinheit, und die zeitliche Dauer des Einrichtungsprozesses liegt in der Regel zwischen 1 und 2 Wochen.

Steuerlich betrachtet bietet Singapur attraktive Bedingungen für Unternehmen, darunter niedrige Körperschaftssteuersätze und Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen Ländern. Die genauen steuerlichen Aspekte hängen jedoch von der Art des Unternehmens und dem weltweiten Einkommen ab.