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Steuerberatung Mittelstand: Funktionsverlagerung
- Index Steuerberatung Mittelstand
- Gestaltungen mittels Anteilstausch und Gesellschafter-Fremdfinanzierung am Beispiel Deutsche GmbH und Zypern Holding
- Zum Thema Lohnkosten im Ausland
- EU Fusionsrichtlinie – Societas Europaea – Europa AG
- Rangliste der Steueroasen-Steuern im Ausland
- Steuerliche Gutachten/Expertisen
Legale Gestaltungsstrategien für den Mittelstand zur Senkung der laufenden Ertragssteuerbelastung (Steuerberatung Mittelstand)
Verhinderung der Negativwirkungen einer Funktionsverlagerung
Die für die Praxis relevantesten Gestaltungsansätze zur Abwendung einer Funktionsverlagerung sind die folgenden:
- Keine Verlagerung operativen Geschäfts, nur Verlagerung finanzieller Ergebnisse:
Es wird nicht das deutsche operative Geschäft im Inland reduziert, sondern es verbleibt im Inland und über Holding- und Finanzierungsgestaltungen wird eine Verlagerung der in Deutschland steuerpflichtigen Gewinne in Niedrigsteuerländer in Form von Darlehenszinsen bewirkt. Diese Gestaltung ist insbesondere ratsam, wenn gar keine nichtsteuerliche Zielsetzung der Verlagerung des Geschäfts vorliegt, sondern vielmehr die steuerliche Optimierung angestrebt wird.
- Ausnutzung der von der Finanzverwaltung gesetzten Freigrenze:
Sofern die Inlandsumsätze innerhalb eines 5-Jahres-Zeitraums sich in keinem Jahr um mehr als 1 Mio. € gegenüber dem Zeitpunkt der Aufnahme des Auslandsgeschäfts reduzieren, wird unter dem Gesichtspunkt der Geringfügigkeit keine Funktionsverlagerung angenommen. Im Detail ist aber hohe Sorgfalt geboten, um andere Fremdvergleichsvorschriften einzuhalten, z.B. durch Lizensierungen.
- Aufbau des ausländischen Geschäfts im Wege einer Funktionsverdoppelung und nicht im Wege einer Funktionsverlagerung:
Im Ausland wird also zunächst ein neues Geschäft neben einem sich nicht wesentlich reduzierenden deutschen Geschäft aufgebaut. Anders als bei einer Funktionsverlagerung ist dabei nicht sofort ein Entgelt für die komplette Funktion nach Deutschland zu zahlen, sondern nur ein laufendes Entgelt für die jährliche Nutzung bestimmter Teile der Funktion, insbesondere für die Nutzung immateriellen Wirtschaftsgüter. Dementsprechend sind die Lizenzzahlungen relativ gering im Vergleich zu einem „Gesamt-Funktionsverlagerungs-Entgelt“. Diese Gestaltungsansätze können wahlweise alternativ oder kumulativ verfolgt werden.
Weitere Themen „Steuerberatung Mittelstand“:
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